Nissan GT-R mieten: Der Wolf im Schafspelz

Die Geschichte vom Wolf und den sieben Geißlein kennt wohl jeder. Was diese mit dem Mieten eines Nissan GT-R zu tun hat? Nunja: Kurz zusammengefasst geht es in diesem Märchen der Gebrüder Grimm um sieben kleine Geißlein, die allein in ihrem Zuhause sind und von der Mutter den Auftrag bekommen, niemanden hinein zu lassen. Kurze Zeit später taucht der böse Wolf auf der die Geißlein fressen will. Mit einer Täuschung gelingt es ihm, dass die Geißlein denken, er wäre deren Mutter. So kann er das Haus betreten und frisst sechs der sieben Geißlein. Inzwischen ist die Mutter der Geißlein zurückgekehrt. Aus Rache schneiden das überlebende Geißlein und die Mutter dem schlafenden Wolf den Bauch auf, aus dem alle gefressenen Geißlein lebendig wieder zum Vorschein kommen. Sie füllen den Bauch des Wolfs mit Steinen. Als der Wolf aufwacht und zu einem nahen Fluss geht weil er trinken will, wird er durch die Last der Steine hinuntergezogen und ertrinkt.

Der Nissan GT-R: Wolf im Schafspelz

nissan skyline gt-rWas diese Geschichte auf einem Sportwagen-Blog zu suchen hat? Ganz einfach: Das Monster, das sich mit harmlosen Aussehen tarnt, hat dem Nissan GT-R seinen Beinamen eingebracht, „Der Wolf im Schafspelz“. Nicht selten wird dieser Sportwagen auch „Godzilla“, nach dem Monster aus dem gleichnamigen japanischen Film, genannt.

Warum der Nissan GT-R ein Monster ist

Technische Details

Was macht dieses Auto denn nun zu einem Monster? Seine Leistungswerte sind im Vergleich zu Sportwagen seiner Klasse absolut überragend, auch wenn das sein äußeres Erscheinen im ersten Moment nicht sofort vermuten lässt. Das aktuelle Modell, seit 2016 in Produktion, kommt auf ganze 570 PS. Die Nismo-Variante, benannt nach der hauseigenen Motorsportabteilung, kann sogar mit 600 PS aufwarten und beweist wie ernst die Japaner es mit der Raserei meinen. Der 3,8-Liter V6-Motor wird von zwei Turboladern aufgeladen, und treibt den GT-R von 0 auf 100 in 2,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht Godzilla bei 315 Kilometern pro Stunde.

Godzilla ist ein wahres Monster auf der Straße

Bauweise

Die Transaxle-Bauweise erlaubt es, dass das Gewicht des Sportwagens besonders gut verteilt wird. Das macht sich insbesondere im Handling und der Kurvengeschwindigkeit positiv bemerkbar. Das extra große Touchscreen im Cockpit und die auf Wunsch einbaubaren Schraubstock-Sessel sind da beinahe nebensächlich. Wenn man 600 PS befehligt ist es auch von Vorteil, dem Infotainment-System weniger Aufmerksamkeit zu schenken als der Straße. Als filigran oder grazil kann man diesen Wagen jedoch nicht bezeichnen. Mit 1800 Kilo ist der Nismo breit und bullig, weshalb man ihn allein deshalb schon als Godzilla bezeichnen könnte. Von dem eher unscheinbaren Äußeren darf man sich nicht täuschen lassen: Der GT-R kann es absolut mit dem Porsche 911 Turbo oder einem Lamborghini aufnehmen. Ein wahres Monster eben.

Wie es sich anfühlt, Godzilla zu fahren

Thomas Geiger, ein Glückspilz des Motorsport-Journalismus, durfte den Nissan GT-R Nismo fahren. Was er dabei erlebte, beschrieb er wie folgt. „Während man den riesigen Kühler förmlich die Luft ansaugen hört, die Lader ihr heißeres Lied zu singen beginnen und die Endrohre so laut ihren Marsch blasen, dass den Zaungästen die Hosenbeine flattern, stürmt der GT-R so die Pole Position. Nur ganz kurz quietschen die Reifen, durch die Karosse geht ein feines Zittern wie von einem weit entfernten Erdbeben, und für wenige Augenblicke scheint die Zeit still zu stehen. Dann bricht die Hölle los: Die Augen suchen Halt am Horizont, die Ohren hören den Soundtrack zu Dantes Inferno, und die Hände krallen sich fest ins Lenkrad, während die Flunder fährt, als gäbe es kein Morgen mehr.“ Welcher Sportwagen-Fan wird bei diesem Erfahrungsbericht nicht grün vor Neid?

Wie man an einen Nissan GT-R herankommt

nissan gtr scheinwerferNur 10 bis 15 Exemplare des Nismo werden jährlich nach Deutschland geliefert – eine wahre Rarität. Wer das Glück hat, einen solchen Sportwagen der Superklasse zu erwerben kann sich wahrhaft glücklich schätzen. 184.950 Euro darf man für ein solches Schmuckstück locker machen. Doch was, wenn dafür das nötige Kleingeld fehlt? Kein Problem! Trotz seiner relativen Seltenheit werden Exemplare des Nissan GT-R zur Miete angeboten.  Den Nissan GT-R mieten kann man beispielsweise in Frankfurt, Bayreuth, München, Rosenheim, Berlin, Mainz / Wiesbaden, Düsseldorf, Köln, Hannover und Heidelberg.

Den Nissan GT-R kann man an vielen Standorten in Deutschland mieten.

Was es kostet einen Nissan GT-R zu mieten

Kosten variieren von Anbieter zu Anbieter

Die Kosten der Sportwagenmiete unterliegen einem allgemeinen Gesetz. Und zwar, dass viele Faktoren den Preis bestimmen. Es kommt darauf an, welchen Sportwagen Sie mieten wollen, wo Sie diesen mieten, wie alt Sie sind, wie lange Sie ihn fahren wollen, ob ein Zweitfahrer angemeldet wird und welche Zusatzleistungen Sie buchen. Viele Sportwagenvermietungen bieten den Nissan GT-R zur Stundenmiete, für einen Tag, ein Wochenende oder eine ganze Woche an. Teilweise konnten wir auch Angebote für einen ganzen Monat finden, was für Sportwagen dieser Extraklasse eher eine Seltenheit darstellt.

Preise im Vergleich

Wir haben für Sie die Preise verglichen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass pro Stunde, inklusive Benzin und Instruktor, etwa 300 – 400 Euro fällig werden. Da lohnt es sich oftmals mehr, den GT-R einen ganzen Tag zu behalten, denn das kostet im Schnitt nur etwa 100 Euro mehr. Das Wochenende kommt auf etwa 800 – 1.000 Euro, eine Woche umfasst eine Preisspanne von rund 1.200 – 1.800 Euro. Den Nissan GT-R, den man einen ganzen Monat mieten kann, haben wir in Wiesbaden gefunden. 5.000 Euro kostet das Vergnügen, 2.800 Kilometer sind inklusive. Übrigens: Bedenken Sie auch immer die Kaution. Diese bekommen Sie nach Übergabe des Wagens zurück, jedoch muss sie eben erst vorgestreckt werden. Jeder Kilometer, den Sie über die Freipauschale hinaus fahren, muss ebenfalls zusätzlich gezahlt werden. Die Kosten für die Kaution betragen um die 2.500 Euro, der zusätzliche Kilometer kostet 1,50 – 3 Euro.

Wie alt man sein muss, um Godzilla fahren zu dürfen

Jungfahrergebühren verstärken die Kosten für die Miete des Traumautos noch zusätzlich. Doch alle jungen Nissan GT-R Fans können aufatmen: Das Alter, ab dem man einen Sportwagen mieten kann, variiert von Anbieter zu Anbieter. Einige Vermieter bieten schon ab dem 19. Lebensjahr an, einen Sportwagen mieten zu können. Die häufigste Angabe die wir gefunden haben ist jedoch ein Mindestalter von 21 Jahren.  Einige Sportwagenvermietungen haben das Alter für die Personen, an die sie ihre Wagen herausgeben, sogar auf 25 oder 27 festgesetzt.

Der Ort der Anmietung entscheidet ebenso über das Alter wie die Wagenklasse. So müssen Personen, die einen Nissan GT-R mieten wollen, zum Beispiel älter sein als Menschen, die einen Polo leihen wollen. Kleinwagen und Mittelklasse-Autos erfordern häufig ein geringeres Alter als Luxusklassenautos. Generell gilt auch, dass es von Vorteil ist, wenn Sie Ihren Führerschein schon länger besitzen. In 95% der Fälle werden Fahrer, die das erforderliche Alter besitzen, ihren Führerschein aber erst vor weniger als 5 Jahren gemacht haben, abgelehnt.

Zu jung zum fahren? Viele Anbieter verlangen ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren.

Wie man anderen mit dem GT-R eine Freude machen kann

Jedes Jahr zu Weihnachten und zu den Geburtstagen stehen Leute vor dem selben Problem: Was kann ich noch schenken? Die Ideen gehen langsam aus. Persönlich soll es sein, individuell und unvergesslich. Aber die besten Geschenke wurden schon vor Jahren gemacht. Wirklich? Wohl kaum! Ein Erlebnisgutschein für einmal Godzilla fahren, das ist wohl das ideale Geschenk für jeden Sportwagen-Fan. Insbesondere Deutschland kann mit seinen größtenteils tempolimitfreien Autobahnen aufwarten. Das wissen auch ausländische Sportwagen-Fanatiker zu schätzen, die extra viele hundert Kilometer fahren, um auf den deutschen Autobahnen Gas geben zu können – und das nicht nur im gemieteten Audi R8. Im Gutschein inbegriffen sind oftmals ein erfahrener Instruktor und genügend Gelegenheit, Fotos und Videos von dem unvergesslichen Event zu machen. Damit ist der Geschenkgutschein für einen Nissan GT-R mieten das perfekte Geschenk für jeden Geschwindigkeits-Junkie und Pferdestärken-Liebhaber!

Fazit

Man sollte sich kein vorschnelles Urteil über den Nissan GT-R bilden. Auch wenn er optisch wenig an einen Sportwagen erinnert und eher bullig daherkommt, lauert unter seiner Motorhaube der Grund für seinen Spitznamen „Godzilla“. Mit überragenden technischen Daten kann es dieses Monster sogar mit dem Porsche 911 Turbo aufnehmen und beeindruckt eine riesige Fangemeinde und zahlreiche Experten.

Auch wenn der Nismo aus der hauseigenen Motorsportabteilung in Deutschland zu sehr geringen Zahlen verkauft wird, ist es möglich, den Wolf im Schafspelz einmal im Leben selbst zu fahren. Und das zu vergleichsweise niedrigen Preisen. Den Nissan GT-R ausliehen kann man nämlich an zahlreichen Standorten in Deutschland. In Einzelfällen ist es sogar möglich, Godzilla ab 19 Jahren fahren zu können. Sonst sind Mindestalter von 21 bis 27 Jahren festgesetzt, was jedoch von Anbieter zu Anbieter variiert. Die Kosten für die Miete hängen von vielen Faktoren ab. Generell gibt es den Nissan GT-R zur Miete von einer Stunde bis zu einem ganzen Monat.

Dementsprechend rangieren auch die Preise, von 200 bis 5.000 Euro ist alles möglich. Als perfekte Idee für ein Geschenk kann ein Erlebnisgutschein erworben werden, mit dem man einmal im Leben die Power von Godzilla live erleben kann. Die Gründe, warum man einen Nissan GT-R leihen sollte, sind wahrscheinlich genauso zahlreich wie die Pferdestärken von Godzilla. Das Fahrerlebnis, das man mit diesem Sportwagen hat, kann wohl mit kaum einem zweiten Wagen verglichen werden. Grenzenlose Freiheit gepaart mit monströsem Aussehen und atemberaubender Schnelligkeit lassen das Fahren des GT-R bis ans Lebensende in Erinnerung bleiben. Dieses Luxusauto zu mieten gibt auch Ihnen die Möglichkeit, sich von der Leistung Godzillas selbst zu überzeugen. Und kaum ein zweiter Spitzname trifft auf einen Sportwagen wohl so gut zu, wie „der Wolf im Schafspelz“ auf den Nissan GT-R.

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